
© Claudia Fritsch. DKJS
2. Netzwerktreffen der Thüringer LemaS-Schulen, diesmal mit ThEx Young Entrepreneurs
Wie kann jeder Schüler und jede Schülerin in der Schule mit seinen/ihren eigenen Interessen und Stärken gefördert werden? Wie werden individuelle Leistungen gewertschätzt und welche Formate und Methoden unterstützen das? Und was hat das alles mit Entrepreneurship Education zu tun?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich 24 Lehrkräfte von verschiedensten Schulen aus ganz Thüringen bei einem Workshop mit ThEx Young Entrepreneurs am 20.11. in Gotha
Die teilnehmenden Schulen entstammten dem Netzwerk von “Leistung macht Schule”, einer Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schüler:innen.
„Turn IDEAS into ACTION“ ist die Kurzform der Definition von unternehmerischer Kompetenz – und genau das wurde auch umgesetzt.
Nach Theorieinput und einem Erfahrungsbericht vom “FreiDay” durch Grit Schönbach-Stelter vom Evangelischen Schulzentrum Mühlhausen, gab es eine wilde Kreativitäts-Warm-Up-Runde, in der alle Beteiligten als Kuh-Consulting-Companies verrückte Ideen spinnen durften.
Anschließend wurde es konkret für die jeweilige Schule – Formate und Methoden der Entrepreneurship Education sollten für die eigene Schulform angepasst werden. Dabei entstanden verschiedenste Ideen, die nun konkretisiert werden können
- Eine von Schüler:innen gestaltete Wohlfühloase stärkt die Selbstwirksamkeit aller.
- Neugierde wird durch unterschiedliche Aktionen bei „Grenzenlos begrenzt“ gefördert.
- Entrepreneurship Education im Mathematikunterricht wird durch das Einbeziehen von Schülerinnen und Schülern in die Planung von aktuellen Klassenaktivitäten umgesetzt.
- Um Nachhaltigkeit in MINT-Fächern zu vermitteln, entwickeln Schüler:innen eigene Escapegames zu verschiedenen Themen, die anschließend von allen gespielt werden.
- Für die Grundschule wurde die Idee entwickelt, Schüler:innen einen eigenen Raum für selbstorganisierte Arbeitsgemeinschaften zu geben.
Hier ein paar Impressionen der entstandenen Prototypen:
Die Learnings der Beteiligten sprachen für sich:
- Wow! Wie schnell kann man mit den richtigen Methoden richtig konkrete und hilfreiche kreative Ideen entwickeln!
- Vernetzung und Austausch hilft einfach IMMER!
- Es gibt schon so viele gute Ansätze an Schule – lasst uns einfach mehr davon machen!
Das Netzwerktreffen hat gezeigt: Mit Kreativität, Austausch und Mut zu neuen Ideen können Schulen echte Veränderung anstoßen. Die entwickelten Prototypen sind erst der Anfang. Jetzt gilt es, die Ideen in den Schulalltag zu integrieren und weiterzuentwickeln. Wir freuen uns auf die Ergebnisse und Entwicklungen!








